Die Problematik um das Thema Wasserbetten Gewicht wird allzu oft durch Unwissenheit geprägt. Ohne Zweifel ist Wasser ein relativ schweres Element, viele vernachlässigen bei ihren Sorgen allerdings die Mathematik. Ein hohes Gewicht ist im Grunde immer nur dann kritisch, wenn es in Relation auf die wirkende Fläche hoch ist. Mit anderen Worten: Ein hohes Wasserbetten Gewicht ist völlig unproblematisch, wenn es sich auf eine insgesamt relativ große Stellfläche verteilt. Ähnliche Fragestellungen hinsichtlich der Traglast des Fußbodens bzw. der Decke tauchen in diesem Zusammenhang oft auch bei Interessenten von Aquarien auf. Im Zweifel und zur eigenen Absicherung kann allerdings selbstverständlich auch immer der Hauseigentümer bzw. Statiker zur Rate gezogen werden. Bei Aquarien z.B. ist ein wesentlich höhere Punktbelastung zu erwarten, da deren Bauform üblicherweise nicht flächig wie bei einem Wasserbett ist.
Mathematisches Rechnenbeispiel zum Wasserbetten Gewicht
Ausgegangen wir hierbei von einem Standart Softside Wasserbett mit einer Liegefläche von 200×200 cm. Dieses zugegebenermaßen unübliche Bettmaß wird exemplarisch für die standardisierten Bettmaße mit einer Liegefläche von 180×200 bzw. 200×220 cm als Kompromiss herangezogen. Nun steht jedes moderne Wasserbett konstruktionsbedingt auf einem Sockel, der idealerweise von der Aussenkante des Wasserbettes auf allein Seite ca. 15 cm nach Innen versetzt ist. Bleibt also eine Sockelfläche von ca. 185×185 cm, also ca. rund 3,4 m². Da jeder vernünftige Wasserbetten Sockel mit einer ausreichenden Anzahl an Gewichtsverteiler-Kreuzen ausgestattet ist, kann davon ausgegangen werden, dass das gesamte Wasser des Bettes gleichmäßig auf diese Fläche verteit wird.
Nur zur Berechnung des Wasserbetten Gewichts: Ausgehend von dem o.g. Softside Wasserbett ist nicht die gesamte Liegefläche mit Wasser gefüllt. Der die eigentliche Liegefläche umgebende Schaumkeil-Rahmen eines Softsiders verringert die tatsächliche Liegefläche um ca. 6-7 cm an der Oberseite und um ca. 21 cm an der Unterseite, was an der keilförmigen Form dieses Schaumes liegt. Im Durchschnitt können wir also bei der Volumenberechnung von jeder Seite des 2×2 m großen Bettes ca. 14 cm abziehen und resultieren hiermit wieder in ca. 3,4 m², die jetzt allerdings mit der üblichen Höhe einer Wasserbett Matratze von ca. 20 cm multipliziert werden. Das Wasser hat also mit einem Volumen von ca. 0,68 m³ einen Anteil am Wasserbetten Gewicht von ca. 680 kg. Einmal aufgestellt lässt sich so ein Gewicht dann natürlich nicht mehr verschieben, zumal die sich unter der Bodenplatte befindlichen Gewichtsverteiler dann nicht mehr gleichmäßig verteilt wären.
Fazit: Mit ca. 680 kg, welche auf einer Fläche von ca. 3,4 m² verteilt sind, ergibt sich zufälligerweise ziemlich genau ein Wasserbetten Gewicht von 200 kg/m². Das ist weniger als die Hälft der Belastung einer vollen Badewanne, welche insgesamt meist auch nur auf vier Füßen steht! Zieht man zu dem reinen Gewicht des Wassers jetzt noch den Sockel inkl. Bodenplatten und Gewichtsverteiler-Kreuzen sowie die darauf schlafenden Personen und einen eventuellen Bettrahmen mit ein, so kommt man auf eine Last von nicht viel mehr als drei Personen pro m². Also, wer hat in seiner Wohnung nicht schon einmal mit zwei anderen erwachsenen Personen auf einer Stelle gestanden?
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